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Friedberger Schwimmer Schwäbische Meister und Vize-Meister

19. 07. 22
posted by: Christoph Sandner
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Das Training und die guten Platzierungen in den letzten Monaten verhalfen insgesamt 23 Friedberger Schwimmern zu den begehrten Startplätzen bei den Schwäbischen Bezirksmeisterschaften in Kempten, dem Saisonhöhepunkt für die meisten Schwimmer des TSV Friedberg. Schließlich wurden jahrgangsweise Pflichtzeiten vorgegeben, um überhaupt eine Einladung ins Kemptener 50 Meter Wettkampfbecken zu erhalten. Voller Euphorie fuhr somit das Team mit Trainerin Manuela Spörl am ersten von zwei Austragungstagen ins Allgäu.

Qualifiziert haben sich auch drei der ganz jungen Friedberger. Klara Seebauer und Quirin Mayr, beide Jahrgang 2009, sowie der ein Jahr jüngere Anton Finkenzeller freuten sich auf ihren ersten Einsatz bei einem großen Vergleich. Zwar konnten sie keine Podestplätze erreichen, waren jedoch zurecht Stolz auf ihre Ergebnisse.

Dafür konnten gleich zwei Friedberger über 100 Meter Rücken punkten und sich mit dem ausgezeichneten dritten Platz belohnen. Zum einen Henning Bruggey 2003, sowie Michael Bitzl im Jahrgang 2008 mit einer Zeit von 1:33,16 nur rund 2,5 Sekunden hinter dem Zweiplatzierten. Im Vorlauf der offenen Wertung verpasste Thomas Schmeikal knapp das Podest und landete auf dem undankbaren vierten, im Finale dem guten 5. Platz. Dafür konnte er in seinem Jahrgang 2003 triumphieren und ließ die Konkurrenz hinter sich. Die elektronische Zeitmessung stoppte bei 1:14,27 was ihm den Titel des Schwäbischen Jahrgangsmeisters einbrachte. Die Freude war riesengroß, hatte er doch explizit auf dieses Ziel hingearbeitet. Schwäbischer Vize-Meister darf sich in diesem Jahr der 11-jährige Philipp Tränkner nennen. Ebenfalls in der 100 Meter Bruststrecke stand nur ein Konkurrent vor ihm auf dem Treppchen.

Unter die besten zehn in ganz Schwaben schafften es Martin Wetzel, Jana Sara Niedzwiedzki, Lukas Nagel, Carla Bruggey und Lisa Marschall. Auch Lea Niedzwiedzki und Emily Winter konnte ihre Leistungen der vergangenen Saison mit guten Zeiten bestätigen.

Je weiter der Wettkampftag voranschritt, desto weniger spielte das Wetter mit. Nach den Vorläufen kam heftiger Wind auf und Regen erschwerte die Bedingungen aller Teilnehmer. Nichts desto trotz kämpfen die Friedberger weiter und wollten nach Titeln greifen. Dies gelang Simon Stengl und Michelle Schönfeldt ausgezeichnet. Sie konnten sowohl in den Vorläufen wie auch den Finals ihre Leistung abrufen. Über 50 und 400 Meter Freistil, sowie 100 Meter Rücken dominierte Stengl die Konkurrenz und ist somit dreimaliger Schwäbischer Meister der Masters in AK20. Den Vizemeistertitel über 200 Meter Freistil hat er nun ebenfalls inne. In der AK 45 glänzte Michelle Schönfeldt und durfte sich ebenfalls drei goldene Medaillen und somit Schwäbische Titel überreichen lassen. Ein erfolgreicher Wettkampftag ging zu Ende, doch wollte man am drauffolgenden Tag nochmal einen draufsetzen und weitere Titel nach Friedberg holen.

Für die Wettkämpfe am zweiten Wettkampftag machten sich aus dem Friedberger Team auch noch Joy Jana Nell, Ina Rehbehn, Christian Jaumann und Michael Geppert mit ihrer Trainerin Susanne Spaar auf den Weg nach Kempten. Um der angekündigten, ungünstigen Wetterprognose aus dem Weg zu gehen, wurde der Start durch die Organisatoren um eine Stunde vorverlegt. Kurz vor Ankunft der Athleten am Austragungsort kam die Meldung über den Abbruch der Veranstaltung. Zu gefährlich wäre die Durchführung der Wettkämpfe im Freibad, angesichts der nahenden Gewitterfront. Eine vernünftige und nachvollziehbare Entscheidung, wenn auch eine Enttäuschung für die nachgereisten Schwimmer, hatte man doch das ganze Jahr über darauf hintrainiert.

Am Wochenende vom 20./21.07. finden zum Abschluss der diesjährigen Wettkampfsaison die Bayerischen Jahrgangsmeisterschaften in Würzburg statt. Thomas Schmeikal konnte die vorgegebenen Pflichtzeiten erreichen und ist somit über die beiden Strecken 50 Meter Brust und 100 Meter Freistil qualifiziert.

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Foto 1     Friedberger Mannschaft an den Schwäbischen in Kempten 

Foto von: Marius Nagel

Text: Irene Nell