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17. 06. 02
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TSV Friedberg Handball

Berichte TSV Friedberg 1 und 2

25.02.24

Die Friedberger Erste

Die Friedberger Erste weiß weiterhin zu überraschen. Am Samstag besiegten die Handballer den Spitzenreiter der Landesliga Süd aus Anzing zu Hause mit 27:24 (14:9).

Zuletzt gab es für die Fans der Handballer ein Wechselbad der Gefühle. Nach einer Packung im Derby gegen Haunstetten Anfang Januar holte sich der TSV die nächsten beiden Spiele, ehe es beim Drittletzten Unterpfaffenhofen-Germering vor Wochenfrist die nächste hohe Pleite gab.

Am Samstag kam der SV Anzing in die TSV– Halle, der Mitabsteiger aus der Bayernliga und der aktuelle Spitzenreiter. Trotz der guten sportlichen Ausgangsposition hatten die Oberbayern aber vor dem Spiel den Trainer getauscht. Laut der Homepage des SV waren unterschiedliche Vorstellungen und Prioritäten der Grund für die Trennung von Bob Zermani. Am Samstag war Markus Böhner, früher bei der TG Landshut, in der Verantwortung.

Friedberg hielt gut dagegen, vor allem in der Abwehr passte es sehr gut am Samstag. Bis zum 9:9 nach 22 Minuten war die Partie aber relativ torarm, erst in der Schlussphase der ersten Hälfte konnte Friedberg seine Abwehrstärke auch in eine immer deutlichere Führung ummünzen.

„Anzing ist dann immer wieder am überragenden Torhüter Vinzenz Altenweger gescheitert, der viele freie Würfe rausgenommen hat“, freute sich Trainer Udo Mesch. „Taktisch haben wir gute Lösungen gefunden, unser Plan war klar und wurde von den Jungs auch ausgezeichnet umgesetzt. So haben wir bis zur Pause nur neun Treffer kassiert gegen den Spitzenreiter, das legte den Grundstein für den späteren Heimsieg.“

Denn zur Pause lagen die Gastgeber bereits mit 14:9 in Front. Im zweiten Durchgang spielten sie dann aber eine doppelte Überzahl nicht gut aus, das führte nach einem 16:13 sogar zum 16:16 Ausgleich.

„Doch dadurch haben die Jungs nicht den Kopf verloren und sich danach Stück für Stück wieder abgesetzt“, sagte Mesch. „Die 13 Tore des überragenden Lasse Rehmeyer haben uns dabei natürlich sehr geholfen. Aber auch das grundlegende Selbstvertrauen im Team und die weiterhin ausgezeichnete Abwehr haben ihren Teil dazu beigetragen. Respekt vor dieser abgezockten Vorstellung! Hoffentlich können die Jungs diesen wichtigen Sieg heute Abend gebührend feiern.“

Denn nach dem 17:17 Mitte des zweiten Durchgangs machte Friedberg wieder defensiv sehr viel richtig. Nur zwei Gegentore in den nächsten knapp zehn Minuten sorgten für eine 23:19 Führung. Altenweger wehrte in dieser Phase auch zwei Strafwürfe ab. So kam Friedberg mit einem 26:22 in die letzten Minuten, auch eine direkte rote Karte für Paul Thiel kurz vor Schluss warf die Handballer nicht mehr aus der Bahn.

Sie sicherten sich mit dem 27:24 (14:9) Heimsieg zwei ganz wichtige Zähler in der Landesliga Süd. Damit bleien sie zwar weiterhin auf Rang sechs, erhöhen aber den Abstand zu den unteren Plätzen. Am nächsten Samstag geht es zum Letzten nach Dachau.

 

 

Altenweger; Fieger; Okyere (2); Schmid; Braun (2); Newel (1); Häusler; Günther (2); Maas; Thiel (2); Fuchs (3/1); Rehmeyer (13/4); Cada; Prechtl (2).

 

Domenico Giannino

 

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Die Friedberger Zweite

Die Friedberger Zweite bleibt in der Bezirksoberliga auf dem neunten Rang. Trotz einer guten Vorstellung unterlagen die Handballer am Samstag dem Zweiten HSG Lauingen-Wittislingen zu Hause mit 30:32 (17:14).

Da dem TSV einige Akteure fehlten, feierte Thomas Wagenpfeil, früher ein Toregarant in der Ersten, seine Premiere in dieser Saison. Damit erhöhte sich der Altersschnitt der sonst sehr jungen Mannschaft ein wenig.

Dank der guten Abwehr hatte der TSV in der ersten Hälfte Vorteile gegen die HSG. Lauingen ist als Zweiter der Bezirksoberliga mit aktuell sechs Zählern Rückstand auf den souveränen Ersten Gundelfingen wohl trotz allem schon raus aus dem Rennen um den Aufstieg. Die junge Friedberger Mannschaft brauchte gut 20 Minuten, um sich zu finden und die gute Defensivleistung auch auf der Anzeigentafel erscheinen zu lassen. Nach dem 10:11 ließen die Handballer aber kaum noch etwas zu und erarbeiteten sich einen klaren Vorsprung.

„Unser Rückzugsverhalten war über das gesamte Spiel ausgezeichnet, wir haben darum kaum Gegentore über die erste und zweite Welle bekommen“, sagte Trainer Christoph Handelshauser. „Kampf und Einsatz waren top, wir haben dem Gegner alles abverlangt. Nachdem wir in den ersten 20 Minuten nicht immer konsequent abgeschlossen haben und so einiges liegen blieb, haben wir dann endlich besser getroffen und uns ein Polster zur Pause geschaffen.“

Friedberg, das nur einen Zähler aus den letzten vier Partien geholt hatte, dominierte die Schlussphase des ersten Durchgangs und ließ dem Zweiten keine Chance. Der Lohn war eine 17:13 Pausenführung.

Doch in die zweite Hälfte starteten die Herzogstädter schlecht. Fünf Großchancen in Folge blieben ungenutzt, der Gegner fand so schnell zurück. Ein 1:8- Lauf gegen Friedberg in den ersten neun Minuten nach Wiederbeginn machte die gute erste Hälfte zunichte. Insgesamt hatte der TSV offensiv jetzt wieder einige Probleme.

„Das Spiel haben wir aber dann selbst hergeschenkt, da wir vorne zu viele Fehler gemacht haben“, sagte Handelshauser. „Momentan fehlte leider in den meisten Spielen immer ein klein wenig zum Erfolg. Man merkt ein wenig, dass die Mannschaft noch sehr jung ist und gerade in der Schlussphase, wenn es darauf ankommt, noch nicht so abgezockt ist. Dieses Spiel müssen wir nicht verlieren, wir waren bis zum Ende nahe dran an der Überraschung gegen den Zweiten. Mich freuen aber die neun Tore von Valentin Friedewold, das war klasse.“

Mit einem 26:27 ging es in die letzten zehn Minuten, doch dann schaffte der TSV seinen nächsten Treffer erst sieben Minuten später. In den letzten 60 Sekunden reichte es so nur noch zum 29:31 und schließlich zum Endstand von 30:32 (17:13).

Friedberg wartet jetzt schon seit Anfang Januar und somit fünf Begegnungen auf einen Sieg. Am 2. März geht es beim Vorletzten aus Bäumenheim weiter.

 

 

Häselhoff; Schreiber (1); Schmid (4); Maas (8/3); Friedewold (9); Stancu (2); Koppmann; Wagenpfeil; Vitale; Seidler N.; Braun (1); Seidler D. (1); Neumeier (4).

 

Domenico Giannino

 

 

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